Dom Guéranger zum ersten Fastensonntag (3/3)

Zur Vesper.

[…]

Capitulum.

Brüder! Wir ermahnen euch, daß ihr die Gnade Gottes nicht fruchtlos empfanget. Denn er spricht: Zur gnadenreichen Zeit erhör’ ich dich und am Tage des Heiles helf’ ich dir.

Gott sei Dank.

[…]

Antiphon zum Magnificat.

Siehe, jetzt ist die gnadenreiche Zeit, siehe, jetzt ist der Tag des Heiles! In diesen Tagen also lasset uns als Diener Gottes uns erweisen durch große Geduld im Fasten, in Nachtwachen mit ungeheuchelter Liebe.

Gebet.

Gott! der Du deine Kirche alljährlich mittelst der vierzigtägigen Fasten reinigen willst, verleihe deiner Gemeinde, daß sie Dasjenige, was sie durch leibliche Abtödtung von Dir zu erringen sucht, in guten Werken sichtbar werden lasse. Durch unseren Herrn Jesum Christum. Amen.

Es kann mehrfach vorkommen, daß im Laufe der Fastenzeit ein Fest dupplicis ordinis auf Montag fällt. In diesem Falle wird am Sonntage die zu diesem Feste gehörige erste Vesper gesungen und der eigentlichen Sonntagsvesper geschieht nur durch die Antiphon zum Magnificat und das obige Gebet Erwähnung.

[…]

[Quelle: Das Kirchenjahr von Dom Prosper Guéranger, Abt von Solesmes; Fünfter Band: Die heilige Fastenzeit (Septuagesima); Mainz 1877; S. 152-153]

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