Traditionalistische Benediktiner in Artikel für LifeSiteNews (1/3)

Letzte Woche hat LifeSiteNews, die bekannte und weltweit wohl wichtigste Internetseite mit Nachrichten zu Lebensschutz und Themen wie Familie und Sexualmoral, einen Artikel über die traditionalistischen Benediktinermönche von Silver City in New Mexico (USA) veröffentlicht. Autor des Beitrags ist Father Mark Hodges. Durch ihren Kaffee sind die Mönche anscheinend auch jenseits traditionsverbundener Kreise bekannt. Das Kloster ist verbunden mit der Priesterbruderschaft St. Pius X. Es folgt in einer ersten deutschen Übersetzung der erste von drei Teilen des Artikels.

In einer kleinen südwestlichen Bergbaustadt importieren, rösten, mahlen, verpacken und verkaufen Ordensbrüder, welche „pro-life-Mönche“ genannt werden, ausgewählten Premium-Kaffee, der so gut ist, dass er zum „offiziellen Kaffee“ des jährlichen „March for Life“ in Washington geworden ist.

Bruder Bernard Marino trat vor 24 Jahren in das Benediktinerkloster „Unsere Liebe Frau von Guadalupe“ ein. Er ist sowohl der Gästebruder des Klosters als auch der „Kaffee-Dekan“, der für Qualitätskontrollen zuständig ist.

40 Mönche in Silver City – sowie viele junge Postulanten und 100 Männer auf einer Warteliste für einen Besuch – folgen der Spiritualität des heiligen Benedikt, die von Arbeit und Gebet geprägt ist. Um ihr Kloster finanziell über Wasser zu halten, machen sie Kaffee – köstlichen Arabica-Kaffee, als ganze Bohnen oder frisch gemahlen.

„Da Unsere Liebe Frau von Guadalupe die Schutzpatronin der Ungeborenen ist“, erzählt Bruder Bernard LifeSiteNews, „sind wir geehrt, wenn unsere Kaffee-Kunden uns ‚pro-life-Mönche‘ nennen!“

Bruder Bernard erklärt, das Kloster bete inbrünstig dafür, dass die Welt die Heiligkeit des unschuldigen menschlichen Lebens respektiere. „In verborgenen Klöstern auf der ganzen Welt beten Ordensbrüder und -schwestern und opfern sich selbst auf zur Sühne für die Sünden der Abtreibung, die unaufhörlich zum Himmel nach Vergeltung rufen“, sagt er.

Zum Gebet der Brüder kommt das öffentliche Zeugnis.

„2009 habe ich meinen Oberen, Pater Cyprian, gefragt, ob er darüber nachdenken würde, einige unserer Brüder zum ‚March for Life‘ in Washington zu entsenden“, erinnert er sich. „Ich sagte, dass wir dabei helfen könnten, Messen für die vielen heldenhaften Pilger zu feiern, die jedes Jahr dem schlechten Wetter trotzen und angesichts der Grausamkeiten der Abtreibung Zeugnis geben.“

Die Erfahrung war so positiv für alle, dass Pater Cyprian entschied, jedes Jahr Brüder zum Marsch zu entsenden. Und natürlich konnten die Brüder nicht gehen, ohne ihren Kaffee mitzubringen. Sie sind unterdessen zum Kaffee-Lieferanten für alle offiziellen Veranstaltungen des „March for Life“ geworden, einschließlich des berühmten „Rose Dinner“.

[Link zum Original]

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