Katechismus: Lektion 4 (2/3)

In seiner Liebe hat sich der große, heilige Gott zu uns Menschen herabgeneigt und zu uns gesprochen. Im Alten Bund hat er zu uns durch die Patriarchen und Propheten gesprochen, im Neuen Bund durch seinen Sohn Jesus Christus und durch die Apostel. „„Vielmals und auf mancherlei Weise hat Gott von alters her durch die Propheten zu den Vätern geredet; am Ende dieser Tage hat er zu uns geredet durch seinen Sohn““ (Hebr. 1, 1-2).

Gott hat zu uns gesprochen, um uns zu sagen, wer er ist und was er tut, was wir sind und was wir tun sollen. Er hat uns Wahrheiten mitgeteilt, die uns sonst für immer verborgen geblieben wären: Gott hat sich geoffenbart.

Was Gott geoffenbart hat, läßt er uns durch die Kirche verkünden. Durch sie spricht er immer wieder zu uns das Wort, das er einst gesprochen hat. Er erleuchtet und stärkt uns auch, damit wir sein Wort aufnehmen, es verstehen und es befolgen.

Wenn Gott zu uns spricht, sehen wir alles: Gott selbst, unser Leben und die ganze Welt, in einem neuen Lichte. Zwar können wir die Geheimnisse Gottes nicht durchschauen, aber sie erfüllen unser Herz mit Ehrfurcht und Dankbarkeit, mit Freude und Kraft.

[Quelle: Katholischer Katechismus der Bistümer Deutschlands. Ausgabe für das Bistum Aachen; Mönchengladbach 1955; S.11-12]

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