Katechismus: Lektion 5 (2/3)

Gott sagt immer die Wahrheit. Menschen können sich irren und andere belügen. Gott aber kann nicht irren und nicht lügen. „Gott ist Licht, und in ihm ist keine Finsternis“ (1 Joh. 1, 5). Gott ist wahrhaftig.

Gott hält, was er verspricht. Er hat den Erlöser gesandt, den er im Alten Bunde versprochen hatte. Er wird auch halten, was er uns versprochen hat. Gott ist getreu.

Gott führt aus, was er androht, wenn die Menschen nicht auf ihn hören wollen. Er hatte die Sündflut, die ägyptischen Plagen und andere Strafen angedroht und ließ sie über die Menschen hereinbrechen, als sie sich nicht bekehrten. Er wird auch uns bestrafen, wenn wir sündigen und nicht Buße tun. „Gott läßt seiner nicht spotten“ (Gal. 6, 7).

Die Welt und die Menschen waren einmal nicht. Gott aber ist immer. Er ist immer gewesen und wird immer sein. Er hat keinen Anfang und kein Ende; für ihn gibt es kein Gestern und kein Morgen. Gott ist ewig. „Ehe die Berge geboren wurden, hervorgebracht Erde und Welt, von Ewigkeit her zu Ewigkeit hin, o Gott, bist Du“ (Ps. 89, 2).

Die Welt und die Menschen wandeln sich. Gott aber bleibt immer der gleiche: er altert nicht und wandelt sich nicht. Gott ist unwandelbar. „Himmel und Erde vergehn, Du aber bleibst, und wie ein Kleid muß alles veralten. Wie ein Gewand, so wechselst Du sie, und sie wandeln sich, Du aber bist der gleiche, und Deine Jahre enden nicht“ (Ps. 101, 27-28).

[Quelle: Katholischer Katechismus der Bistümer Deutschlands. Ausgabe für das Bistum Aachen; Mönchengladbach 1955; S. 12-13]

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