Diakonatsweihen in Wigratzbad

Streng genommen waren die Diakonatsweihen am 5. Mai 2018 nicht in Wigratzbad selbst, wo sich das Prieserseminar der Priesterbruderschaft St. Petrus befindet, sondern im nahegelegenen Gestratz, wo die Kirche besser für die alte Liturgie geeignet ist als das architektonische Desaster in Wigratzbad. Weihespender war Erzbischof Wolfgang Haas von Vaduz in Liechtenstein, und sechs Subdiakone wurden zu neuen Diakonen, darunter anscheinend zwei Deutsche.

Allerheiligenlitanei:

Überreichung des Evangeliars, denn der Diakon darf in der heiligen Messe das Evangelium verkünden:

Wie immer finden sich weitere Bilder auf dem französischen Blog des Seminars, diesmal wieder mit einem Verweis auf die Bildergalerie bei Google Photos.

Christi Himmelfahrt in der Basilika Birnau

Wie in jedem Jahr, so wurde auch 2018 das Hochfest Christi Himmelfahrt von der Wigratzbader Seminargemeinschaft der Priesterbruderschaft St. Petrus in der unmittelbar am Bodensee gelegenen Basilika Birnau gefeiert. Zelebriert wurde das Pontifikalamt in diesem Juwel des Rokoko vom Churer Bischof Vitus Huonder.

Hier ein Foto, das die Basilika in ihrer ganzen Pracht erstrahlen lässt, und zwar in der Liturgie, für die sie gebaut wurde:

Der Bischof am Altar, umgeben von der Assistenz:

Am Nachmittag fand eine Maiandacht mit anschließendem sakramentalen Segen statt:

Weitere Bilder hat der französischsprachige Blog des Priesterseminars.

FSSP am Sonntag vom Guten Hirten

Zum Sonntag vom Guten Hirten, wie der zweite Sonntag nach Ostern auch genannt wird, ist es in Priesterseminaren der Tradition üblich, ein Apostolat der jeweiligen Gemeinschaft zu besuchen, um das Seminar zu präsentieren und den Herrn um Berufungen zum Priestertum zu bitten. Wohin der deutschsprachige Teil des Seminars der Priesterbruderschaft St. Petrus gefahren ist, darüber lässt sich nichts finden, aber der französischsprachige Teil reiste nach Belfort im Osten von Frankreich.

Einige weitere Bilder bietet, wie immer, der französischsprachige Blog des Priesterseminars in Wigratzbad.

Karwoche 2018 in Wigratzbad

Nachdem hier schon auf die Chrisammesse in Vaduz hingewiesen wurde, bei der das Wigratzbader Priesterseminar der Priesterbruderschaft St. Petrus tatkräftige Hilfe leistete, sei nun auch auf die Feiern hingewiesen, die in der Umgebung von Wigratzbad selbst stattfanden. Aufgrund der problematischen Kirchensituation vor Ort weicht das Seminar nämlich zu besonderen Anlässen stets auf nahegelegene Kirchen aus.

Anders als an anderen Orten, an denen die Petrusbruderschaft für die alte Messe verantwortlich ist, optierte man im Seminar für die Form der Liturgie, welche von Papst Pius XII. im Jahre 1955 eingeführt worden war.

Prozession am Palmsonntag:

Sakramentsaltar am Gründonnerstag (Bilder vom Abendmahlsamt gibt es leider nicht):

Prostration zu Beginn der Karfreitagsliturgie:

Der Diakon singt das wunderbare Exsultet in der Osternacht:

Weitere Bilder vom Palmsonntag hat der französischsprachige Blog des Seminars. Gleiches gilt für den Karfreitag und die Osternacht, wobei für letztere auf noch mehr Bilder bei Google Photos verwiesen wird.

Videos der uralten Karwochenliturgie in Los Angeles

Wie vor einigen Wochen hier angekündigt, feierte die Priesterbruderschaft St. Petrus in Los Angeles, nunmehr die Pfarrei St. Vitus, die Liturgie der Karwoche in ihrer uralten Form, bevor die Reformen unter Papst Pius XII. in Kraft traten. Im Internet gibt es nun einige Videos, auf die an dieser Stelle verwiesen werden soll.

Palmsonntag:

Gründonnerstag:

Karfreitag:

Osternacht:

Die Qualität, einschließlich Tonspur, ist nicht unbedingt überragend, aber die Videos ermöglichen einen guten Einblick in die Zeremonien der Karwoche, wie sie für Jahrhunderte vollzogen wurden.

Chrisammesse im alten Ritus

Seit einigen Jahren feiert Erzbischof Wolfgang Haas von Vaduz im Fürstentum Liechtenstein die jährliche Chrisammesse im alten Ritus. Er dürfte damit der einzige Diözesanbischof weltweit sein, der dies tut. Unterstützt wird der Erzbischof natürlich durch den Klerus seines Bistums, aber auch durch einen Teil der Seminargemeinschaft der Priesterbruderschaft St. Petrus in Wigratzbad, da die beiden Orte nicht allzu weit von einander entfernt sind.

Während der Weihe der Öle:

Zwölf Priester, sieben Diakone und sieben Subdiakone nehmen in ihren entsprechenden liturgischen Gewändern an der Zeremonie teil:

Einige wenige weitere Bilder hat das Priesterseminar der Petrusbruderschaft auf seinem französischsprachigen Blog veröffentlicht.

 

Personalpfarrei für FSSP in Los Angeles

Am Passionssonntag verkündete Father James Fryar FSSP, Oberer der Priesterbruderschaft St. Petrus in Los Angeles, den Gläubigen eine gute Nachricht: Das Apostolat der Petrusbruderschaft in der Metropole am Pazifik wurde am 14. Februar 2018 als Personalpfarrei kanonisch errichtet. Der heilige Genesius war zuerst als Patron der Pfarrei in Betracht gezogen worden. Da er im 2004 erschienenen Martyrologium Romanum indes nicht mehr geführt wird, ist man auf einen anderen Heiligen ausgewichen. Die Gebete, die hinsichtlich der Errichtung einer Pfarrei an den heiligen Genesius gerichtet waren, wurden aber anscheinend dennoch erhört.

Der neue Patron ist hier insofern interessant, als er eine Verbindung in die niederrheinische Heimat darstellt. Es handelt sich nämlich um den heiligen Vitus, dem das Münster in Mönchengladbach geweiht ist. Zugleich ist der heilige Vitus der Stadtpatron von Mönchengladbach. Wer sich mit dem Leben des relativ unbekannten Heiligen befassen will, möge dessen Lebensbeschreibung sowie einen weiteren Beitrag auf dem Blog der alten Messe in Mönchengladbach lesen.

Hier ist zwei Bildschirmfotos der halboffiziellen Notiz in englischer Sprache, wie sie in der App der FSSP in Los Angeles veröffentlicht wurde:

Seminarausflug der FSSP in Wigratzbad

Traditionell macht die Seminargemeinschaft der Priesterbruderschaft St. Petrus in Wigratzbad zum Fest des heiligen Joseph am 19. März einen Ausflug zu einer Kirche und gegebenenfalls anderen Sehenswürdigkeiten in der Umgebung. In diesem Jahr ging es nach Imsterberg im verschneiten Tirol.

Heilige Messe in der beeindruckenden Pfarrkirche:

Der Spaziergang im Schnee führt an einem Wegkreuz vorbei:

Vor der Heimreise ins Seminar wurde die Vesper gesungen, gefolgt von einer Aussetzung des Allerheiligsten:

Auf dem französischsprachigen Blog des Priesterseminars in Wigratzbad stehen weitere Bilder zur Verfügung.

Uralte Karwochenliturgie (vor den pianischen Reformen) „ad experimentum“

Die Priesterbruderschaft St. Petrus in Los Angeles hat im Pfarrblatt des heutigen Sonntags angekündigt, dass man Ende März dieses Jahres die Karwochenliturgie nach dem uralten überlieferten Ritus feiern werde. Normalerweise müsste nach dem Messbuch von 1962, das gemäß Motuproprio „Summorum Pontificum“ als maßgeblich gilt, die Liturgie der Karwoche in der unter Papst Pius XII. reformierten Form von 1951 bzw. 1955 gefeiert werden, die in vielerlei Hinsicht als Vorläufer der nachkonziliaren Liturgiereform gesehen werden kann. Zahlreiche Neuerungen, die jahrhundertelangen liturgischen Traditionen zuwiderlaufen, wurden damals eingeführt.

Die Petrusbruderschaft schreibt in der kurzen Notiz: „Wir freuen uns, das Privileg zu haben, in diesem Jahr die uralte Karwoche zu feiern, wie sie vor 1951 gefeiert wurde, gemeinsam mit einer ausgewählten Handvoll anderer Apostolate der FSSP, die von Rom eine dreijährige Erlaubnis als Experiment bekommen haben. […] Dies ist eine sehr aufregende Möglichkeit, und sie beweist die Wichtigkeit des Apostolats von Los Angeles, da wir einer der wenigen ausgesuchten Orte für diese Erlaubnis sind!“

Es ist mir nicht bekannt, an welchen Orten dies noch der Fall sein wird. Was ist mit den deutschsprachigen Ländern? Wie wurden die Orte ausgewählt? Hat die Petrusbruderschaft in Rom um Erlaubnis gebeten, oder ist Rom an die Bruderschaft herangetreten? Sind andere Gemeinschaften, oder sogar einfache Pfarreien, von dieser Regelung betroffen? Wer genau hat die Erlaubnis gegeben? All dies sollte im Laufe der Fastenzeit bekannt werden. Jedenfalls handelt es sich um eine einzigartige Gelegenheit, die organisch entwickelte Liturgie auch in der Karwoche zu feiern, wie es viele Traditionalisten seit Jahrzehnten wünschten, aber zumindest im strengen Sinne des Gesetzes nicht durften.

Niedere Weihen und Subdiakonatsweihen in Wigratzbad

Am 10. Februar 2018 spendete Weihbischof Mikós Lajos Varga, der für das Bistum Vác in Ungarn wirkt, zahlreichen Seminaristen der Priesterbruderschaft St. Petrus in Wigratzbad die Niederen Weihen. Sechs weitere Kandidaten empfingen die Weihe zum Subdiakonat. Die feierliche Zeremonie fand in der Pfarrkirche St. Gallus in Gestratz statt.

Der Bischof bei seiner Ansprache:

Die zukünftigen Subdiakone bei der Allerheiligenlitanei:

Hier sieht man schön, dass nicht der Subdiakon der Messe, sondern einer der neuen Subdiakone die Epistel singt:

Der französischsprachige Blog des Priesterseminars in Wigratzbad bietet weitere Bilder und verweist auf noch mehr Bilder, die bei Google Photos gespeichert sind.